Boston
The journey goes on! Auf meine letzten Tage kommen noch einmal ein paar interessante Reisen auf mich zu. Nach Kanada stand letztes Wochenende Boston auf dem Reiseprogramm. Nächste Woche geht es noch einmal nach Chicago und dann bin ich erstmal froh, wenn ein wenig Ruhe einkehrt und ich in NY noch ein wenig etwas unternehmen kann. Fahrradtouren und Klettertour stehen noch ganz oben!
Aber was will man machen, wenn die Sonne mittags um 12 Uhr schon mit 30 Grad knallt, sodass der Wille sich aufs Rad zu schwingen beim ersten Tür öffnen bereits im Keim erstickt wird. Wenn wir schon den Luxus eines Autos haben und der Strand wunderschön ist, so habe ich vorletztes Wochenende komplett am Strand verbracht, um mich ein wenig für die bevorstehenen Trips zu stärken. Der Strand in Jones Beach ist einfach wunderschön. Keine Steine, keine Kiesel, einfach nur feiner Sand. Und das Meer hat eine super Brandung. Da machts richtig Spaß in den brechenden Wellen zu baden oder einfach weiter raus zu schwimmen (was man hier allerdings nicht wirklich weit darf, bevor man von den Lifeguards zurück gepfiffen wird).
Also voller Energie ging es Samstag Morgen um 7 los Richung Pennstation wo Helene und ich mit dem Bus nach Boston gefahren sind. Freitag Nachmittag sind bereits Manuel, Marcel, Thomas und Laura vorgefahren. So früh morgens war auf dem Highway noch nicht viel los, so dass wir nach guten 4 Stunden Fahrzeit bereits in Boston aussteigen konnten. Auf dem Weg zu unsrem Hostel haben wir bereits die ersten Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Vorbei an der großen Public Library, dem Prudential Tower und der kleinen Einkaufmeile in der Hunington Avenue. Auf den Zimmern vom YMCA angekommen der erste kleine Schock. 2 Einzelbetten und sonst nichts. Das Zimmer winzig und seit ca. 30 Jahren nicht renoviert. Naja, was brauchen wir mehr als ein Bett? Für eine Nacht reicht es wunderbar, also lieber gleich wieder raus und die Stadt erkunden!
Zum Mittagessen gab es super leckere Buritos, die wir genüßlich in einer wunderschönen Allee namens Commonwealth Avenue auf einer Parkbank verspeist haben. Neben uns eine Gruppe, deren Tagesaufgabe darin bestand durch Boston zu schlendern und in diversen Muffinshops alle verschiedenen Muffins zu probieren um später eine Rezession darüber im Internet zu verfassen.
Bei wunderschönen 30 Grad sind wir weiter gewandert, vorbei an dem Hancock Tower, der Trinity Church zur Public Library. Und: WOW! Was für eine Bibliothek! Schaut euch einfach nur die Fotos an… Von hier sind wir weiter in Richtung Freedom Trail. Ein Weg durch die Stadt, welcher an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei führt. Erst durch den Boston Public Garden, vorbei am Massachusetts State House, der Park Street Church, dem Old State House, durch Quincy Market und weiter Richtung Norden am Paul Revere Hosuse vorbei, was bereits 1680 erbaut wurde. Gegen 7 Uhr haben wir beschlossen uns mit den anderen 4 zu treffen.
Immerhin stand ein Live Konzert der Beach Boys in der Charles River Esplanade direkt am Wasser. Nach in paar Liedern haben wir beschlossen uns im Hostel frisch zu machen und in der Cheesecake Factory etwas zu essen. Feiern viel leider flach :-( Die wollten doch tatsächlich überall unseren Reisepass sehen. Ausweis wurde nicht akzeptiert. Da niemand seinen Reisepass dabei hatte, sind wir also wieder ins Hostel um nach 1-2 Bier ins Bett zu fallen.
Mit Ohrsöpseln wurde auch die mit knapp 4 Stunden relativ knappe Nacht gut überstanden und so ging es als erstes zum Dunkin Donuts ein wenig frühstücken. Bagel mit Rührei. Das Massachusetts Institute of Technology haben wir uns als nächstes angeschaut. Da kommt man schon ins grübeln, wie es wohl wäre dort zu studieren… Vorstellen kann ich mir es relativ gut, da das Gebäude und die Räume mich sehr stark an die HAW erinnert haben. Nach kurzem Ausflug ins MIT Museum sind wir weiter nach Harvard.
Der ältestens Universität in den USA. Irgendwie schlicht beeindruckend. Wenn man sich die Geschichte mal überlegt, die bis heute gepfegt wird. Die vielen wichtigen Leute, die alle dort studiert haben. Die ganzen Regeln, Mythen und Bräuche. Allein die Bibliothek ist mit über 15 Millionen Büchern die größte akademische und private Bibliothek der ganzen Welt. Um ein paar Insiderinformationen zu bekommen, haben wir eine kostenlose Tour mit 2 Harvard Studenten mitgemacht, die wirklich Spaß an der Sache hatten. Und dieser Spaß hat sich auf die Besucher aus aller Welt gut übertragen. Im Anschluß wollten wir zu Mittag essen. Da es mit der Navigation zu sechst aber ein wenig schwierig war, sind die 4 wieder Richtung NY nach Hause gefahren, während Helene und ich mit einerm kleinen Abstecher durch Chinatown zur Busstation gelaufen sind. Gegen 11 Uhr abends bin ich mit einer weiteren Stadt im Repertoire wieder in Rego Park angekommen.
Jetzt freue ich mich auf Chicago ab Donnerstag… :-)

Samstag, 1. August 2009 um 14:05
Hi Tim!
Das hat ja wieder Spaß gemacht Deinen Blog
zu lesen. Du kannst so toll beschreiben,fast
meint man dabeigewesen zu sein.
Viel Spaß in Chicago…….bin gespannt
Liebe Grüße Mama